Fritzi´s Wölfe

Wolfsspitze  vom  Alten  Deutschem Typ    Mitglied im Verein für Deutsche Spitze AB o4.o5.1983                                             STOLZER BesitzER DIESER HunderASSE seit Dezember 1990                                    Wolfsspitz - Züchter im   FCI  /  VDH   seit 2010                                                       

Hintergrund: Raureif im März

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Ein offenes Wort zum Hundekauf in der Coronazeit.

Lieber Hundeinteressent, egal ob Wolfsspitz, Spitz oder eine andere Rasse. 

Fast täglich bekomme ich und natürlich auch alle anderen Züchter Welpen Anfragen, die oft wie folgt geschrieben oder am Telefon ausgesprochen werden:  

"Jetzt sind wir im Homeoffice, jetzt haben wir Zeit für einen Hund und jetzt möchten wir sofort einen Welpen, was kostet ein Hund und wieviel Kosten kommen pro Monat auf mich zu?".

Viele sehen sich auch schon im Vorfeld nach einer "Hunde-Nanny" um, denn irgendwann ist es dann mit dem Home-Office vorbei.

Liebe Leute: Ein Spitz ist eine sehr langlebige Rasse: 15 Jahre und mehr sind keine Seltenheit, die sehr großen Hunderassen sind ca. mit der Hälfte der Jahre dabei. Aber auch hier muss man täglich mehrere Stunden für den Hund Zeit haben. Wichtig ist die ...

- Stubenreinheit (nach dem Schlafen, Fressen und Spielen raus zum lösen, teilweise auch in der Nacht und dies über Tage, teilweise über Wochen)

Auch bei ...

- Krankheit 

- eventuellen Darmproblemen (Durchfall oder Verstopfung)

- Inkontinenz (kranke oder ältere Hunde, kastrierte Hunde)

- usw.

muss ein Hund oft nach draußen zum lösen, ansonsten wartet eine böse Überraschung wenn man von der Arbeit nach Hause kommt.

Als Züchter rate ich ihnen: Überlegen Sie sich eine Hundeanschaffung in Coronazeiten sehr gut, selbst wenn Sie jetzt im Augenblick oder auch in den kommenden Wochen Zeit hätten, irgendwann ist der Hund 6-8 Stunden alleine (An.- und Heimfahrt nicht einberechnet) Zuhause wenn Sie wieder voll im Arbeitsleben sind, einen Welpen in die Arbeit mitzunehmen, finde ich persönlich keine gute Idee.... Sie werden nicht viel zum arbeiten kommen.... Ein junger Hund wird sich eine Beschäftigung in der Wohnung suchen, wie z.B. Gegenstände anknabbern oder zerreißen, heulen, bellen usw. er ist da sehr erfinderisch. Den Garten wird er nach seinen Wünschen umgestalten, die Nachbarn und Spaziergänger anbellen oder vielleicht auch versuchen auszubrechen. Eine Zwinger.- oder Anbindehaltung ist strickt abzulehnen, ebenso eine Unterbringung in einem kleinen Käfig oder in einem Zimmer in der Wohnung. Denken Sie bitte auch an die Bedürfnisse des Hundes und nicht nur an das eigene Ego. 

Auch aus diesem Grund boomt im Moment der Welpenhandel über ebay, Facebook und andere dubiose Anbieter über das Internet. 

Meine große Bitte und Empfehlung: Suchen Sie sich eine Hunderasse aus, die ihren Bedürfnissen entspricht (Schoßhund, Wohnungshund, Wachhund, Haushund, Familienhund, Jagdhund, Laufhund, groß, klein, langhaarig oder kurzhaarig usw.) 

- sind Sie ein agiler, sportlicher Typ?

- oder eher ein ruhiger, bequemer Typ?

- haben Sie einen Garten,

- oder nur eine 2 Zimmer Wohnung im 3 Stock mitten in der Stadt?

- sind Sie fit für einen großen, schweren Hund,

- oder soll es doch mehr der kleinere, leichtere Gefährte sein?

- haben Sie Hundeerfahrung? 

Preis: Die Preise auf dem nationalen und internationalen Markt bei Spitzen und anderen Rassen explodieren im Moment durch die enorme Nachfrage. Vor allen "Spitz-Vermehrer" ohne VDH-Ahnentafeln von bunten, gescheckten, karierten, getupfen oder gestreiften und dann am besten noch alles in Merle (weil diese so sehr putzig aussehen, viele Personen wissen nicht, das Merle strenggenommen ein Gen-Defekt ist). Diese Vermehrer verlangen teilweise bei den kleineren Varietäten bis zu 3000,- Euro und gerne auch mehr. 

Aus diesem Grund boomt auch der Ost-West Handel. Illegale Welpen-Transporte von Polen, Tschechien, Ungarn usw. werden fast täglich beim Zoll oder auf Deutschland´s Autobahnen entdeckt. Die Welpen sind krank, viel zu jung der Mutterhündin abgenommen und in erbarmungswürdigem Zustand. Die Mutterhündinnen in diversen Ländern bekommen Medikamente, das sie so schnell als möglich wieder läufig werden und wiederum für große Nachkommenschaft sorgen für den großen westlichen Markt. Oft werden die armen Muttertiere unter katastrophalen Bedingungen gehalten und bekommen nur das aller Nötigste an Quadratmetern und Verpflegung, von einem Tierarzt oder menschlicher Zuwendung ganz zu schweigen. 

Wichtig: Bitte suchen Sie sich einen Hund der zu ihnen passt, den Sie ein artgerechtes Leben bieten können und für den Sie auch die dementsprechende Zeit über ca. 15 Jahre haben. 

- Bitte suchen Sie sich einen Züchter im VDH (Verein Deutsches Hundewesen) und keinen Vermehrer ohne Papiere aus. 

Seriöse Züchter können Sie im Vorfeld besuchen. 

- Sehen Sie sich die Mutterhündin an, eventuell den Deckrüden (falls vor Ort)  - Sehen Sie sich die Aufzuchtbedingungen der Welpen an

- Testen Sie die Welpen ab der ca. siebten Woche: Sind die Kleinen sehr scheu Menschen gegenüber?  Haben die Welpen Angst vor Geräuschen oder vor einer neuen Umgebung? Sind Augen, Nase, Ohren, und diverse andere Öffnungen sauber und nicht verklebt? Ist das Fell sauber und stinkt der Hund nicht? Ist der Bewegungsablauf in Ordnung?

- Fragen Sie nach den Ahnentafeln und nach diversen Untersuchungen der Elterntiere. Lassen Sie sich diese im Zweifel auch zeigen.

- Haben die Welpen einen internationalen Impfpass? Sind sie mindestens 3 x entwurmt und gechipt?


Herzlichen Dank für ihr Interesse an diesen Zeilen.

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Kessy und Guccy Anfang März 2021.

 

Guccy und Kessy Anfang Februar 2021.

Guccy

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Ein Westchen aus Wolfsspitz-Wolle.

Hans und "Che von Fritzi´s Wölfen"  in Regensburg sind ein unzertrennliches Team. 
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Mein Ziel ist es!

Wolfsspitze vom alten Deutschem Typ,

auch laut Ahnentafel, in

- graugewolkter-markanter Zeichnung

- ohne Beige,- und Gelbanteil im Fell

- von guter, stattlicher Größe und

einem der Rasse entsprechenden Instinkt

zu züchten.

 

 - agil und temperamentvoll,

- Aufmerksam und wachsam,

- unerschrocken und selbstsicher,

- neugierig und gelehrig mit

- untergeordnetem Jagdtrieb und

- der Familie immer treu ergeben.

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Guccy im Januar 2020

Guccy im Januar 2021.

Guccy voll im Haarwechsel, keine Angst, dies ist KEIN Dauerzustand.

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Conny und Guccy warten auf heruntergefallenes Futter von Graupapagei Coco.

Coco habe ich vom Tierschutz übernommen. Er ist ca. 40 Jahre alt und erst seit ca. 7 Jahren bei mir. Er redet wie ein Buch, ist sehr gelehrig und pfeift auch schon die FC-Bayern-München Hymne und die französische National Hymne, außerdem:

- Kuckuck, kuckuck ruft´s aus dem Waaald

- Wiener Bluuuuuut, Wiener Bluuuuuut

- ich bin der Coco und komm aus Nürnberg

- Hallo

- Hallo Coko

- Du bist ein Schöner

- Leinen looos

- Alle Mann von Booord

- Na komm

- Conny!

 - Hör halt auf!

- Nein!

- Ei, Ei, Ei, Ei,

- Du bist ein Schöner

- wenn ich telefoniere, macht er mich nach: Ja, ja,   ... ja, .....ja, ja, ..ja, ....... ja

und wie schon oben angedeutet pfeift er die FC-Bayern Hymne (die ersten zwei Strophen)

die französische Nationalhymne (die ersten zwei Strophen)

und die

deutsche Nationalhymne (die ersten zwei Strophen)



- Drei mit Kraut (üben wir im Moment)